Neuigkeiten

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15.08.12

Pressemitteilung vom 15.08.2012: Bundesvereinigung plädiert an Bundesratsmitglieder, einen Gerichtsstand für die Bundeswehr abzulehnen. Medienresonanz

11.07.12

epd: Kirchliche Warnung vor Bundeswehr-Sondergericht: EKD-Friedensbeauftragter und Militärbischof halten einen besonderen Gerichtsstand für Straftaten für - im Wortlaut - "weder hilfreich noch notwendig".

27.06.12

Rechtsausschuss am 13. Juni 2012, Top 14: BV-Mitteilung: Anhörung von Sachverständigen beschlossen, die am 26. September 2012 stattfindet. Dokumente: Auszug Plenarprotokoll 1. Lesung am 24.05.2012; Gesetzentwurf = Drucksache 17/9694 vom 18. Mai 2012. Kommentare und Berichte: Publikforum 12/2012; DER SPIEGEL-Bericht vom 11. Juni 2012; BV-Pressemitteilung vom 6. Juni 2012

18.05.12

Stellungnahme der Bundesvereinigung vom 16. Mai 2012.
Bundesratsbeschluss vom 11. Mai 2012: "Keine Einwände". Pressemitteilung vom 9. Mai 2012.

04.05.12

Gesetzentwurf der Bundesregierung für einen Gerichtsstand bei besonderer Auslandsverwendung der Bundeswehr: Bundesrats-Drucksache 174/12. Bundestagsinformation zum Beratungsstand. Stellungnahmen. Tagesordnung Bundesratssitzung 11. Mai 2012, siehe Top 32.

11.04.12

Feldwebel Anton Schmid vor 70 Jahren ermordet. Initiative fordert: Kaserne nach "Retter in Uniform" benennen. Pressebericht.

 

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Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e.V.

Gemeinnützig anerkannter Verein

c/o Schriftführer im Vereinsvorstand Günter Knebel,
Ludwigsburger Str. 22, 28215 Bremen

Tel.: 0421/374557 E-Mail: info@bv-opfer-ns-militaerjustiz.de

Bankverbindung: Sparkasse Bremen, Konto Nr. 15145915; BLZ 29050101

IBAN: DE32290501010015145915, BIC: SBREDE22XXX 

 



Aktuelle und künftige Aufgaben der Bundesvereinigung


Die Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz wurde 1990 als Zusammenschluss von betroffenen Opfern gegründet. Der eingetragene Verein hat den Zweck, bundesweit für die gesellschaftliche Rehabilitierung und die materielle Entschädigung der Opfer der Militärjustiz unter dem Nationalsozialismus einzutreten.

Ludwig Baumann

 

Der ehrenamtliche Vorstand der Bundesvereinigung, geleitet von Ludwig Baumann (Bremen), der wissenschaftliche Beirat, Ehren-Vorsitzender Prof. Dr. Manfred Messerschmidt (Freiburg), unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Wolfram Wette (Freiburg) und die Mitglieder der Bundesvereinigung, die von überlebenden Opfern der NS-Militärjustiz gegründet wurde, engagieren sich für diese Ziele.
1998 wurde die rechtliche Rehabilitierung der Kriegsdienstverweigerer und Wehrkraftzersetzer erreicht, im Jahr 2002 die pauschale Rehabilitierung der Wehrmachtdeserteure.* Der Deutsche Bundestag hat am 8. September 2009 auch die wegen >Kriegsverrat< verurteilten Opfer der NS-Wehrmachtjustiz pauschal rehabilitiert.**

 

* vgl. Wette in ZfG 2004 / ** vgl. BT-Protokoll, Top 3, S. 26362-26368 (S.70-76 von 84 Seiten); Beschlussempfehlung; Protokoll der Anhörung vom 5. Mai 2008; Buchtipp >Kriegsverrat< mit allen Dokumenten zur Parlamentarischen Debatte.


Ludwig Baumann (© Kappa Photo, Berlin)

 

Bei aller Zufriedenheit über diese - freilich viel zu späte - Aufhebung des Unrechts der Wehrmachtjustiz bleiben für die Bundesvereinigung folgende Aufgaben:

  • Weitere wissenschaftliche Aufarbeitung des Unrechtscharakters der Wehrmachtjustiz, insbesondere biografische Studien zu Opfern und Tätern

  • Archivierung und Dokumentation des Kampfes für Rehabilitierung; herausarbeiten von Beiträgen, die zu Friedensengagement ermutigen

  • Einfordern eines würdigen Gedenkens der Opfer der NS-Militärjustiz im Rahmen staatlicher Erinnerungskultur

  • Gewährleistung von Information und Beratung für noch lebende NS-Opfer und deren Angehörigen

Zur Begründung im Einzelnen