Neuigkeiten

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19.03.12

Stellungnahme der Bundesvereinigung vom 31. Januar 2012 zu den bekannt gewordenen Plänen, eine Sondergerichtsbarkeit für Soldat/innen in Auslandseinsätzen einzuführen: Brief an die Vorsitzenden der Bundestagsfraktionen (Zusammenfassung); erste Antworten/Reaktionen. Zum Hintergrund: BV-Stellungnahme vom 16.12.11 und Vortrag von Dr. Rolf Surmann während der Mitgliederversammlung 2011. Der BMJ-Referentenentwurf (v.25.01.12).

13.01.12

Ausstellung und Aktivitäten im Januar/Februar 2012 zum Thema Wehrmachtjustiz in Hamburg.
Weitere Hinweise und Nachlese zur Veranstaltung in Neuengamme, 17.-19. November 2011.

28.12.11

Appell, eine neue Militärgerichtsbarkeit zu verhindern. Stellungnahme der Bundesvereinigung/Pressemitteilung vom 16.12.2011. - Erklärung des Europäischen Büros für KDV (EBCO) vom 22.12.2011: Protest gegen Militärgerichtsbarkeit für KDVer.

24.12.11

Medienberichte anlässlich des 90. Geburtstags am 13. Dezember 2011
Visuelle Impressionen (6'24'') von der Geburtstagsfeier

10.12.11

Friedensfreunde aus Postdam haben anlässlich Ludwig Baumanns 90. Geburtstag für ihn eine eigene Website eingerichtet, die viele informative Beiträge über Ludwigs Person und sein Wirken enthält.

 

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Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e.V.

Gemeinnützig anerkannter Verein

c/o Schriftführer im Vereinsvorstand Günter Knebel,
Ludwigsburger Str. 22, 28215 Bremen

Tel.: 0421/374557 E-Mail: info@bv-opfer-ns-militaerjustiz.de

Bankverbindung: Sparkasse Bremen, Konto Nr. 15145915; BLZ 29050101

IBAN: DE32290501010015145915, BIC: SBREDE22XXX 

 



Aktuelle und künftige Aufgaben der Bundesvereinigung


Die Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz wurde 1990 als Zusammenschluss von betroffenen Opfern gegründet. Der eingetragene Verein hat den Zweck, bundesweit für die gesellschaftliche Rehabilitierung und die materielle Entschädigung der Opfer der Militärjustiz unter dem Nationalsozialismus einzutreten.

Ludwig Baumann

 

Der ehrenamtliche Vorstand der Bundesvereinigung, dem Ludwig Baumann (Bremen)bis zu seinem Tod vorsaß, der wissenschaftliche Beirat, Ehren-Vorsitzender Prof. Dr. Manfred Messerschmidt (Freiburg), unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Wolfram Wette (Freiburg) und die Mitglieder der Bundesvereinigung, die von überlebenden Opfern der NS-Militärjustiz gegründet wurde, engagieren sich für diese Ziele.
1998 wurde die rechtliche Rehabilitierung der Kriegsdienstverweigerer und Wehrkraftzersetzer erreicht, im Jahr 2002 die pauschale Rehabilitierung der Wehrmachtdeserteure.* Der Deutsche Bundestag hat am 8. September 2009 auch die wegen >Kriegsverrat< verurteilten Opfer der NS-Wehrmachtjustiz pauschal rehabilitiert.**

 

* vgl. Wette in ZfG 2004 / ** vgl. BT-Protokoll, Top 3, S. 26362-26368 (S.70-76 von 84 Seiten); Beschlussempfehlung; Protokoll der Anhörung vom 5. Mai 2008; Buchtipp >Kriegsverrat< mit allen Dokumenten zur Parlamentarischen Debatte.


Ludwig Baumann (©kappa photo, Berlin)

 

Bei aller Zufriedenheit über diese - freilich viel zu späte - Aufhebung des Unrechts der Wehrmachtjustiz bleiben für die Bundesvereinigung folgende Aufgaben:

  • Weitere wissenschaftliche Aufarbeitung des Unrechtscharakters der Wehrmachtjustiz, insbesondere biografische Studien zu Opfern und Tätern

  • Archivierung und Dokumentation des Kampfes für Rehabilitierung; herausarbeiten von Beiträgen, die zu Friedensengagement ermutigen

  • Einfordern eines würdigen Gedenkens der Opfer der NS-Militärjustiz im Rahmen staatlicher Erinnerungskultur

  • Gewährleistung von Information und Beratung für noch lebende NS-Opfer und deren Angehörigen

Zur Begründung im Einzelnen     Kurzinformation/Flyer zum Download in >Deutsch< und in >Englisch