Neuigkeiten

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17.02.20

Bericht und Dokumente zur 2. und 3. Lesung am Donnerstag, 13. Februar 2020, um ca. 18.35 h . Stellungnahme zur Anerkennung und Rehabilitierung via Change org. >Parlament< v. 17.02.20, >Kommentar< eines Engagierten.

27.01.20

Zum 27. Januar 2020: Pressemitteilung >Umwidmung Zenettistraße< in Fürstenfeldbruck. Weitere Details Rubrik >Pressemitteilungen<. Und:: 5 Jahre nach Auschwitz: Giftsgaskrieger in Deutschland immer noch traditionswürdig.

25.01.20

Gemeinnützigkeit: Abstruse Irrwege schädigen das Gemeinwohl - VVN/BdA Berlin verliert Gemeinnützigkeit. Pressemitteilung der VVN/BdA Berlin vom 22. November 2019 (pdf-Datei); DLF-Meldung v.22.11.19; Internat. Auschwitz-Komitee; taz vom 25.11.19; VVN-NRW v. 25.11.19; Ester Bejerano-Brief. Hier>PETITION/PROTEST gegen die Fehlentscheidung. WK-Bericht vom 30.11.19: Werbeflyer VVN/BdA. taz-B v.3.12.19; taz-Kommentar 6.12.19; taz S.6 v.9.12.19; WK v. 16.12.19; Ausstellungs-Protest in Stuttgart; Beitrag der >Nachdenkseiten< v. 23.01.2020; PM und Gesetzentwirf die Linke, 13.03.20;

03.01.20

Berlin: Kinostart ab 30. Januar 2020 >Franz Jägerstätter: Ein verborgenes Leben< Trailer (2'16'') zum Film von Terrence Mallick, Presseheft und weitere Infos (Plakat, Fotos, Videos) zum prämierten Film. Weitere Besprechungen in: >Filmstarts.de<, >Sueddeutsche Zeitung 4. Januar 2020<; >Infos mit Ticketfinder< für Filmpräsenz ab 30.01.20.  

 

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Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e.V.

Gemeinnützig anerkannter Verein

c/o Schriftführer im Vereinsvorstand Günter Knebel,
Ludwigsburger Str. 22, 28215 Bremen

Tel.: 0421/374557 E-Mail: info@bv-opfer-ns-militaerjustiz.de

Bankverbindung: Sparkasse Bremen, Konto Nr. 15145915; BLZ 29050101

IBAN: DE32290501010015145915, BIC: SBREDE22XXX 

 



Aktuelle und künftige Aufgaben der Bundesvereinigung


Die Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz wurde 1990 als Zusammenschluss von betroffenen Opfern gegründet. Der eingetragene Verein hat den Zweck, bundesweit für die gesellschaftliche Rehabilitierung und die materielle Entschädigung der Opfer der Militärjustiz unter dem Nationalsozialismus einzutreten.

Ludwig Baumann

 

Der ehrenamtliche Vorstand der Bundesvereinigung, dem Ludwig Baumann (Bremen)bis zu seinem Tod vorsaß, der wissenschaftliche Beirat, Ehren-Vorsitzender Prof. Dr. Manfred Messerschmidt (Freiburg), unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Wolfram Wette (Freiburg) und die Mitglieder der Bundesvereinigung, die von überlebenden Opfern der NS-Militärjustiz gegründet wurde, engagieren sich für diese Ziele.
1998 wurde die rechtliche Rehabilitierung der Kriegsdienstverweigerer und Wehrkraftzersetzer erreicht, im Jahr 2002 die pauschale Rehabilitierung der Wehrmachtdeserteure.* Der Deutsche Bundestag hat am 8. September 2009 auch die wegen >Kriegsverrat< verurteilten Opfer der NS-Wehrmachtjustiz pauschal rehabilitiert.**

 

* vgl. Wette in ZfG 2004 / ** vgl. BT-Protokoll, Top 3, S. 26362-26368 (S.70-76 von 84 Seiten); Beschlussempfehlung; Protokoll der Anhörung vom 5. Mai 2008; Buchtipp >Kriegsverrat< mit allen Dokumenten zur Parlamentarischen Debatte.


Ludwig Baumann (©kappa photo, Berlin)

 

Bei aller Zufriedenheit über diese - freilich viel zu späte - Aufhebung des Unrechts der Wehrmachtjustiz bleiben für die Bundesvereinigung folgende Aufgaben:

  • Weitere wissenschaftliche Aufarbeitung des Unrechtscharakters der Wehrmachtjustiz, insbesondere biografische Studien zu Opfern und Tätern

  • Archivierung und Dokumentation des Kampfes für Rehabilitierung; herausarbeiten von Beiträgen, die zu Friedensengagement ermutigen

  • Einfordern eines würdigen Gedenkens der Opfer der NS-Militärjustiz im Rahmen staatlicher Erinnerungskultur

  • Gewährleistung von Information und Beratung für noch lebende NS-Opfer und deren Angehörigen

Zur Begründung im Einzelnen