Neuigkeiten

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09.12.17

Menschenrecht KDV: Negativ-Spur durch Europa - Der Bericht im Wortlaut
Pressemitteilung vom 8. Dezember 2017 zum Jahresbericht des Europäischen Büros für Kriegsdienstverweigerung (EBCO); EAK-Stellungnahme vom 9.12.17

06.11.17

Aufruf: Abrüsten statt aufrüsten! Aufruf mit Unterschriftenliste für Sammlung
Aufruf vom 6. November 2017 (Eingang): Bitte um Unterstützung per Unterschrift, Spende u.a.m.

14.10.17

Ab 26. Oktober 2017 im Kino: >DJANGO – EIN LEBEN FÜR DIE MUSIK< - Webseite und Trailer, 1'52'', Film (115') über den Gitarristen Django Reinhardt, der gegen seinen Willen zum "Spielball der NS-Politik" wurde. >Presseheft<, 34 Seiten, >Plakat<.

29.09.17

Programmtipp: Vom Töten leben - Schwäbische "Waffenstadt" Oberndorf zwischen Krieg und Frieden
ARD-Alpha - Sendehinweis vom 29. September 2017, 21.00 h (pdf-Datei), siehe auch 22.30 h Sendung zu G 36 in Mexico

08.09.17

Stadtrat Rotenburg (Wümme) bekennt sich erneut zu Lent
Zevener Zeitung vom 5. September 2017, Seite 13; vgl. auch: Flugblatt, Lent-Mythos&Fakten, CDU-SPD-MdB-Interview, vgl. auch NDR-Beitrag v. 9.9.17

 

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Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e.V.

Gemeinnützig anerkannter Verein

c/o Schriftführer im Vereinsvorstand Günter Knebel,
Ludwigsburger Str. 22, 28215 Bremen

Tel.: 0421/374557 E-Mail: info@bv-opfer-ns-militaerjustiz.de

Bankverbindung: Sparkasse Bremen, Konto Nr. 15145915; BLZ 29050101

IBAN: DE32290501010015145915, BIC: SBREDE22XXX 

 



Aktuelle und künftige Aufgaben der Bundesvereinigung


Die Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz wurde 1990 als Zusammenschluss von betroffenen Opfern gegründet. Der eingetragene Verein hat den Zweck, bundesweit für die gesellschaftliche Rehabilitierung und die materielle Entschädigung der Opfer der Militärjustiz unter dem Nationalsozialismus einzutreten.

Ludwig Baumann

 

Der ehrenamtliche Vorstand der Bundesvereinigung, geleitet von Ludwig Baumann (Bremen), der wissenschaftliche Beirat, Ehren-Vorsitzender Prof. Dr. Manfred Messerschmidt (Freiburg), unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Wolfram Wette (Freiburg) und die Mitglieder der Bundesvereinigung, die von überlebenden Opfern der NS-Militärjustiz gegründet wurde, engagieren sich für diese Ziele.
1998 wurde die rechtliche Rehabilitierung der Kriegsdienstverweigerer und Wehrkraftzersetzer erreicht, im Jahr 2002 die pauschale Rehabilitierung der Wehrmachtdeserteure.* Der Deutsche Bundestag hat am 8. September 2009 auch die wegen >Kriegsverrat< verurteilten Opfer der NS-Wehrmachtjustiz pauschal rehabilitiert.**

 

* vgl. Wette in ZfG 2004 / ** vgl. BT-Protokoll, Top 3, S. 26362-26368 (S.70-76 von 84 Seiten); Beschlussempfehlung; Protokoll der Anhörung vom 5. Mai 2008; Buchtipp >Kriegsverrat< mit allen Dokumenten zur Parlamentarischen Debatte.


Ludwig Baumann (© Kappa Photo, Berlin)

 

Bei aller Zufriedenheit über diese - freilich viel zu späte - Aufhebung des Unrechts der Wehrmachtjustiz bleiben für die Bundesvereinigung folgende Aufgaben:

  • Weitere wissenschaftliche Aufarbeitung des Unrechtscharakters der Wehrmachtjustiz, insbesondere biografische Studien zu Opfern und Tätern

  • Archivierung und Dokumentation des Kampfes für Rehabilitierung; herausarbeiten von Beiträgen, die zu Friedensengagement ermutigen

  • Einfordern eines würdigen Gedenkens der Opfer der NS-Militärjustiz im Rahmen staatlicher Erinnerungskultur

  • Gewährleistung von Information und Beratung für noch lebende NS-Opfer und deren Angehörigen

Zur Begründung im Einzelnen