Neuigkeiten

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02.10.19

Mahnmal gegen Unrecht - Kölner Wochenspiegel vom 1. Oktober 2019 (pdf-Datei) und Denkmal für die Opfer der NS-Militärjustiz in Köln-Dünnwald eingeweiht Webseite Museen der Stadt Köln vom 1. Oktober 2019 (pdf-Datei)

10.09.19

Nachkommen von NS-Opfern: Mehr öffentliche Aufmerksamkeit für Schicksale und Geschichten gefordert  - Mitteilung des Bundesverbands Information & Beratung für NS-Verfolgte vom 10. September 2019, siehe auch: Tagung >Erben der Erinnerung< Ende November in Papenburg.

29.08.19

Gedenk- und Erinnerungsveranstaltungen in vielen Orten in Norddeutschland, z.B. Bremen, Hamburg: Antikriegstag >am Deserteurdenkmal< am 1. September 2019; u.a.m. siehe Rubrik >Veranstaltungen< und Aktuelles unter >Links+Materialihinweise< speziell zur Haltung von Kirchen zum NS-Krieg    

31.07.19

"Wichtiger Mahner für eine friedliche Welt" - Friedensarbeit trauert um Pfarrer Ulrich Finckh  Evangelische Friedensarbeit, 30. Juli 2019; Traueranzeigen; Nachrufe siehe 30.7.-3.8.;
Infos zum autobiografischen Rückblick: Elmar Klink in ZivilCourage, 2/2019. Link zur Publikation; ggf. Weiteres.

 

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Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e.V.

Gemeinnützig anerkannter Verein

c/o Schriftführer im Vereinsvorstand Günter Knebel,
Ludwigsburger Str. 22, 28215 Bremen

Tel.: 0421/374557 E-Mail: info@bv-opfer-ns-militaerjustiz.de

Bankverbindung: Sparkasse Bremen, Konto Nr. 15145915; BLZ 29050101

IBAN: DE32290501010015145915, BIC: SBREDE22XXX 

 



Aktuelle und künftige Aufgaben der Bundesvereinigung


Die Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz wurde 1990 als Zusammenschluss von betroffenen Opfern gegründet. Der eingetragene Verein hat den Zweck, bundesweit für die gesellschaftliche Rehabilitierung und die materielle Entschädigung der Opfer der Militärjustiz unter dem Nationalsozialismus einzutreten.

Ludwig Baumann

 

Der ehrenamtliche Vorstand der Bundesvereinigung, dem Ludwig Baumann (Bremen)bis zu seinem Tod vorsaß, der wissenschaftliche Beirat, Ehren-Vorsitzender Prof. Dr. Manfred Messerschmidt (Freiburg), unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Wolfram Wette (Freiburg) und die Mitglieder der Bundesvereinigung, die von überlebenden Opfern der NS-Militärjustiz gegründet wurde, engagieren sich für diese Ziele.
1998 wurde die rechtliche Rehabilitierung der Kriegsdienstverweigerer und Wehrkraftzersetzer erreicht, im Jahr 2002 die pauschale Rehabilitierung der Wehrmachtdeserteure.* Der Deutsche Bundestag hat am 8. September 2009 auch die wegen >Kriegsverrat< verurteilten Opfer der NS-Wehrmachtjustiz pauschal rehabilitiert.**

 

* vgl. Wette in ZfG 2004 / ** vgl. BT-Protokoll, Top 3, S. 26362-26368 (S.70-76 von 84 Seiten); Beschlussempfehlung; Protokoll der Anhörung vom 5. Mai 2008; Buchtipp >Kriegsverrat< mit allen Dokumenten zur Parlamentarischen Debatte.


Ludwig Baumann (© Kappa Photo, Berlin)

 

Bei aller Zufriedenheit über diese - freilich viel zu späte - Aufhebung des Unrechts der Wehrmachtjustiz bleiben für die Bundesvereinigung folgende Aufgaben:

  • Weitere wissenschaftliche Aufarbeitung des Unrechtscharakters der Wehrmachtjustiz, insbesondere biografische Studien zu Opfern und Tätern

  • Archivierung und Dokumentation des Kampfes für Rehabilitierung; herausarbeiten von Beiträgen, die zu Friedensengagement ermutigen

  • Einfordern eines würdigen Gedenkens der Opfer der NS-Militärjustiz im Rahmen staatlicher Erinnerungskultur

  • Gewährleistung von Information und Beratung für noch lebende NS-Opfer und deren Angehörigen

Zur Begründung im Einzelnen