Neuigkeiten

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17.06.19

Appell an den Deutschen Bundestag, die von den Nazis "Asoziale" und "Berufsverbrecher" Diffamierten förmlich als NS-Opfer anzuerkennen.
Stellungnahme Bundesvereinigung im Juni 2019 zum 5. Juli 2019. Weitere Informationen zum Thema.

23.05.19

Petition gegen Androhung des Entzugs der Gemeinnützigkeit unterstützen. Stellungnahme des LV-NRW der VVN/BdA. Offener Brief von MdBs aus NRW. PM EL-DE-Haus e.V. Köln. "ANTWORT" des NRW-Finanzministeriums auf den Protestbrief der Bundesvereinigung vom 10. März 2019.

19.05.19

Protest gegen "Admiral-Johannesson-Preis": Sind "Lebenslügen" traditionswürdig?
Pressemitteilung der Initiative gegen falsche Glorie (IgfG) vom 20. Mai 2019

14.05.19

EBCO: Unterlassene Hilfeleistung statt Menschenrechtsschutz in der EU EAK-Pressemitteilung vom 14. Mai 2019 anlässlich des internationalen KDV-Tages 2019. Im Wortlaut: EBCO-Report 2018 und Vorwort in Deutsch

02.05.19

Stopp der Sklaverei in Eritrea! - Aktion zum Antikriegstag 2019
Connection e.V. - Aufruf vom 2. Mai 2019 (pdf-Datei)

20.04.19

Aus gegebenem Anlass: In memoriam vor 74 Jahren. 
Marinepreis mit NS-Gerichtsherrn unwürdig benannt: Protest gegen Admiral Johannesson-Preis
Aufruf und Pressemitteilung von Jakob Knab, Sprecher der Initiative gegen falsche Glorie (IgfG), vom 18. März 2019.

 

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Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e.V.

Gemeinnützig anerkannter Verein

c/o Schriftführer im Vereinsvorstand Günter Knebel,
Ludwigsburger Str. 22, 28215 Bremen

Tel.: 0421/374557 E-Mail: info@bv-opfer-ns-militaerjustiz.de

Bankverbindung: Sparkasse Bremen, Konto Nr. 15145915; BLZ 29050101

IBAN: DE32290501010015145915, BIC: SBREDE22XXX 

 



Aktuelle und künftige Aufgaben der Bundesvereinigung


Die Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz wurde 1990 als Zusammenschluss von betroffenen Opfern gegründet. Der eingetragene Verein hat den Zweck, bundesweit für die gesellschaftliche Rehabilitierung und die materielle Entschädigung der Opfer der Militärjustiz unter dem Nationalsozialismus einzutreten.

Ludwig Baumann

 

Der ehrenamtliche Vorstand der Bundesvereinigung, dem Ludwig Baumann (Bremen)bis zu seinem Tod vorsaß, der wissenschaftliche Beirat, Ehren-Vorsitzender Prof. Dr. Manfred Messerschmidt (Freiburg), unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Wolfram Wette (Freiburg) und die Mitglieder der Bundesvereinigung, die von überlebenden Opfern der NS-Militärjustiz gegründet wurde, engagieren sich für diese Ziele.
1998 wurde die rechtliche Rehabilitierung der Kriegsdienstverweigerer und Wehrkraftzersetzer erreicht, im Jahr 2002 die pauschale Rehabilitierung der Wehrmachtdeserteure.* Der Deutsche Bundestag hat am 8. September 2009 auch die wegen >Kriegsverrat< verurteilten Opfer der NS-Wehrmachtjustiz pauschal rehabilitiert.**

 

* vgl. Wette in ZfG 2004 / ** vgl. BT-Protokoll, Top 3, S. 26362-26368 (S.70-76 von 84 Seiten); Beschlussempfehlung; Protokoll der Anhörung vom 5. Mai 2008; Buchtipp >Kriegsverrat< mit allen Dokumenten zur Parlamentarischen Debatte.


Ludwig Baumann (© Kappa Photo, Berlin)

 

Bei aller Zufriedenheit über diese - freilich viel zu späte - Aufhebung des Unrechts der Wehrmachtjustiz bleiben für die Bundesvereinigung folgende Aufgaben:

  • Weitere wissenschaftliche Aufarbeitung des Unrechtscharakters der Wehrmachtjustiz, insbesondere biografische Studien zu Opfern und Tätern

  • Archivierung und Dokumentation des Kampfes für Rehabilitierung; herausarbeiten von Beiträgen, die zu Friedensengagement ermutigen

  • Einfordern eines würdigen Gedenkens der Opfer der NS-Militärjustiz im Rahmen staatlicher Erinnerungskultur

  • Gewährleistung von Information und Beratung für noch lebende NS-Opfer und deren Angehörigen

Zur Begründung im Einzelnen