Neuigkeiten

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16.03.19

Marinepreis mit NS-Gerichtsherrn unwürdig benannt: Protest gegen Admiral Johannesson-Preis
Aufruf und Pressemitteilung von Jakob Knab, Sprecher der Initiative gegen falsche Glorie (IgfG), vom 18. März 2019

07.03.19

Petition gegen Androhung des Entzugs der Gemeinnützigkeit unterstützen. Stellungnahme des LV-NRW der VVN/BdA. Offener Brief von MdBs aus NRW.

04.02.19

Härteleistungen für NS-Opfer bleiben ungekürzt, auch bei Umzug ins Pflegeheim!
Pressemitteilung der Bundesvereinigung vom 4. Februar 2019; BMF-Neufassung AKG-Richtlinien; Dokumente zum Hintergrund: Siehe Rubrik >Stellungnahmen<, diverse Beiträge seit August 2018

28.01.19

Gedenken an die Opfer der NS-Zeit - Info zum Gedenktag 27.01.
Das Parlament vom 21. Januar 2019 (pdf-Datei), Seite 12; Link zur Übertragung der Gedenkstunde

24.01.19

TV-Tipp via Mediathek: TV-Tipp: Akte D - Schwieriges Erbe Bundeswehr / Link zum Video = bis 21.01.2020 verfügbar
ARD - TV-Sendung (43'45'') am 21. Januar 2019, (pdf-Datei)

20.01.19

Vor dem 27. Januar 2019: Bleibt WKI-Giftgaskrieger traditionswürdig für die Bundeswehr?
Pressemitteilung der Initiative gegen falsche Glorie (IgfG) vom 20. Januar 2019;
ergänzend zum Hintergrund: Brief an den Oberbürgermeister des Bundeswehrstandorts Koblenz

 

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Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e.V.

Gemeinnützig anerkannter Verein

c/o Schriftführer im Vereinsvorstand Günter Knebel,
Ludwigsburger Str. 22, 28215 Bremen

Tel.: 0421/374557 E-Mail: info@bv-opfer-ns-militaerjustiz.de

Bankverbindung: Sparkasse Bremen, Konto Nr. 15145915; BLZ 29050101

IBAN: DE32290501010015145915, BIC: SBREDE22XXX 

 



Aktuelle und künftige Aufgaben der Bundesvereinigung


Die Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz wurde 1990 als Zusammenschluss von betroffenen Opfern gegründet. Der eingetragene Verein hat den Zweck, bundesweit für die gesellschaftliche Rehabilitierung und die materielle Entschädigung der Opfer der Militärjustiz unter dem Nationalsozialismus einzutreten.

Ludwig Baumann

 

Der ehrenamtliche Vorstand der Bundesvereinigung, geleitet von Ludwig Baumann (Bremen), der wissenschaftliche Beirat, Ehren-Vorsitzender Prof. Dr. Manfred Messerschmidt (Freiburg), unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Wolfram Wette (Freiburg) und die Mitglieder der Bundesvereinigung, die von überlebenden Opfern der NS-Militärjustiz gegründet wurde, engagieren sich für diese Ziele.
1998 wurde die rechtliche Rehabilitierung der Kriegsdienstverweigerer und Wehrkraftzersetzer erreicht, im Jahr 2002 die pauschale Rehabilitierung der Wehrmachtdeserteure.* Der Deutsche Bundestag hat am 8. September 2009 auch die wegen >Kriegsverrat< verurteilten Opfer der NS-Wehrmachtjustiz pauschal rehabilitiert.**

 

* vgl. Wette in ZfG 2004 / ** vgl. BT-Protokoll, Top 3, S. 26362-26368 (S.70-76 von 84 Seiten); Beschlussempfehlung; Protokoll der Anhörung vom 5. Mai 2008; Buchtipp >Kriegsverrat< mit allen Dokumenten zur Parlamentarischen Debatte.


Ludwig Baumann (© Kappa Photo, Berlin)

 

Bei aller Zufriedenheit über diese - freilich viel zu späte - Aufhebung des Unrechts der Wehrmachtjustiz bleiben für die Bundesvereinigung folgende Aufgaben:

  • Weitere wissenschaftliche Aufarbeitung des Unrechtscharakters der Wehrmachtjustiz, insbesondere biografische Studien zu Opfern und Tätern

  • Archivierung und Dokumentation des Kampfes für Rehabilitierung; herausarbeiten von Beiträgen, die zu Friedensengagement ermutigen

  • Einfordern eines würdigen Gedenkens der Opfer der NS-Militärjustiz im Rahmen staatlicher Erinnerungskultur

  • Gewährleistung von Information und Beratung für noch lebende NS-Opfer und deren Angehörigen

Zur Begründung im Einzelnen