Neuigkeiten

Seite 1 von 17   »

05.06.18

Bundesvereinigung: Einspruch vom 2. Juni 2018 gegen anhaltende NS-Täterverehrung an der Marineschule Mürwik, von dort: Foto (privat) des Gegenstands der Kritik; vgl. auch: Todesurteile nicht verschweigen - Marine vergibt trotzdem Admiral-Jannesson-Preis, Schleswig-Holstein-Zeitung/Flensburger Tageblatt vom 25. Mai 2018

14.04.18

Traditionspflege in Niedersachsen: Kasernen-Umbenennung gefordert
Pressemitteilung der Initiative gegen falsche Glorie vom 3. April 2018; siehe auch jüngste Presseberichte und Rubrik >Stellungnahmen< sowie die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage

26.03.18

Hardy Krüger erinnert an die Schrecken der NS-Zeit - und seine Desertion aus der Wehrmacht.
(Früher gesendete Beiträge über Ludwig Baumann und Lothar Pfeiffer ergänzen das Thema. Einspielung: ca. 27'-32')
NDR-TV-Sendung DAS, Sonntag, 25. März 2018, 18.45 h - 19.30 h (pdf-Datei); H&C-Verlagsprospekt; Link zur DAS-Rückschau.

21.03.18

Abrüsten statt Aufrüsten - Rüstungsexporte stoppen
Ostermarsch-Pressemitteilung 2018 vom 21. März

 

Start

Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e.V.

Gemeinnützig anerkannter Verein

c/o Schriftführer im Vereinsvorstand Günter Knebel,
Ludwigsburger Str. 22, 28215 Bremen

Tel.: 0421/374557 E-Mail: info@bv-opfer-ns-militaerjustiz.de

Bankverbindung: Sparkasse Bremen, Konto Nr. 15145915; BLZ 29050101

IBAN: DE32290501010015145915, BIC: SBREDE22XXX 

 



Aktuelle und künftige Aufgaben der Bundesvereinigung


Die Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz wurde 1990 als Zusammenschluss von betroffenen Opfern gegründet. Der eingetragene Verein hat den Zweck, bundesweit für die gesellschaftliche Rehabilitierung und die materielle Entschädigung der Opfer der Militärjustiz unter dem Nationalsozialismus einzutreten.

Ludwig Baumann

 

Der ehrenamtliche Vorstand der Bundesvereinigung, geleitet von Ludwig Baumann (Bremen), der wissenschaftliche Beirat, Ehren-Vorsitzender Prof. Dr. Manfred Messerschmidt (Freiburg), unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Wolfram Wette (Freiburg) und die Mitglieder der Bundesvereinigung, die von überlebenden Opfern der NS-Militärjustiz gegründet wurde, engagieren sich für diese Ziele.
1998 wurde die rechtliche Rehabilitierung der Kriegsdienstverweigerer und Wehrkraftzersetzer erreicht, im Jahr 2002 die pauschale Rehabilitierung der Wehrmachtdeserteure.* Der Deutsche Bundestag hat am 8. September 2009 auch die wegen >Kriegsverrat< verurteilten Opfer der NS-Wehrmachtjustiz pauschal rehabilitiert.**

 

* vgl. Wette in ZfG 2004 / ** vgl. BT-Protokoll, Top 3, S. 26362-26368 (S.70-76 von 84 Seiten); Beschlussempfehlung; Protokoll der Anhörung vom 5. Mai 2008; Buchtipp >Kriegsverrat< mit allen Dokumenten zur Parlamentarischen Debatte.


Ludwig Baumann (© Kappa Photo, Berlin)

 

Bei aller Zufriedenheit über diese - freilich viel zu späte - Aufhebung des Unrechts der Wehrmachtjustiz bleiben für die Bundesvereinigung folgende Aufgaben:

  • Weitere wissenschaftliche Aufarbeitung des Unrechtscharakters der Wehrmachtjustiz, insbesondere biografische Studien zu Opfern und Tätern

  • Archivierung und Dokumentation des Kampfes für Rehabilitierung; herausarbeiten von Beiträgen, die zu Friedensengagement ermutigen

  • Einfordern eines würdigen Gedenkens der Opfer der NS-Militärjustiz im Rahmen staatlicher Erinnerungskultur

  • Gewährleistung von Information und Beratung für noch lebende NS-Opfer und deren Angehörigen

Zur Begründung im Einzelnen